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Laborzettel

Vom Abdruck bis zum Einsetzen: jeder Auftrag mit Status, Frist und Auslastung je Techniker:in.

Laborzettel bringt Praxis und Labor auf ein gemeinsames Board. Jeder Auftrag entsteht in fünf kurzen Schritten mit Zahnschema, Terminen und Fertigstellung und läuft dann von Status zu Status bis zum Einsetzen. Die Laborleitung sieht dazu, wie viel Arbeit auf welche Techniker:in in welcher Woche entfällt.

Laborzettel in 22 Sekunden erklärt

So läuft es ab.

  1. Zettel anlegen

    Auftrag mit Zahnschema und Fälligkeit.

  2. In Arbeit

    Das Labor arbeitet am Auftrag.

  3. Anprobe

    Anprobe in der Praxis.

  4. Fertig

    Bereit zum Einsetzen.

  5. Eingesetzt

    Auftrag abgeschlossen.

Im Detail.

01

Ein Board für jeden Auftrag

Das Board ordnet alle Laborzettel nach Techniker:innen. Ganz links stehen die Aufträge, die noch niemandem zugewiesen sind. In jeder Spalte liegt der früheste Fertigstellungstermin oben. Den Status wechselst du direkt auf der Karte: Neu, In Arbeit, Nächste Abteilung, Anprobe, Fertig, Wartet auf Rückmeldung, Eingesetzt.

  • Überfällige Aufträge rot, in den nächsten drei Tagen fällige farbig markiert
  • Kulanz-Zusagen fallen auf der Karte sofort auf
  • Filter nach Status, Behandler:in und Archiv, dazu eine Suche
  • Zuweisen per Ziehen in eine andere Spalte, Mitarbeit von bis zu fünf Kolleg:innen
  • Kennzahlen über dem Board: offen, überfällig, Termintreue, Durchlaufzeit, Passung
02

In fünf Schritten angelegt

Ein Assistent führt durch Patient, Versorgung, Zahnschema, Termine und Leistungen. Was das Labor zwingend braucht, fragt er ab, bevor der Zettel entsteht: Abdruck oder Scan, Zahnfarbe, Implantatsystem und Fertigstellung. Im Zahnschema ordnest du jedem Zahn Kürzel zu, bei Implantaten mit Durchmesser.

  • Art der Versorgung getrennt für Ober- und Unterkiefer
  • Bis zu fünf Termine, auf Wunsch mit Techniker:in
  • Ein Termin als Deadline setzt die Fertigstellung auf den Vortag
  • Den nächsten Termin der Patient:in mit einem Klick übernehmen
  • Optional mit dem passenden Heil- und Kostenplan verknüpfen
03

Praxis und Labor im Austausch

Am Auftrag schreiben Praxis und Labor direkt miteinander. Jede Nachricht zeigt, von welcher Seite sie kommt. Wer per @ erwähnt wird, bekommt eine E-Mail mit einem Link zum Zettel. Nach dem Einsetzen gibt die Praxis der Techniker:in eine kurze Rückmeldung zur Arbeit.

  • Rückmeldung zu Passung, Farbe, Okklusion und Kontaktpunkten
  • Nachrichten als erledigt abhaken, offene zählen auf der Karte
  • Druckbogen mit Zahnschema, Terminen und Unterschriftsfeldern
  • Aus der Karte heraus eine Aufgabe fürs Team anlegen
  • Zettel archivieren und bei Bedarf wiederherstellen
04

Auslastung je Techniker:in im Blick

Die Laborleitung vergibt je Auftrag Aufwandspunkte und pflegt für jede Techniker:in eine Wochenkapazität. Die Laborauslastung stellt beides gegenüber, wahlweise nach Tag, Woche oder Monat. Farben zeigen, wo noch Luft ist, wo es knapp wird und wo die Kapazität überschritten ist.

  • Größere Arbeiten auf mehrere Tage verteilen
  • In der Tagesansicht Punkte per Ziehen auf einen anderen Tag legen
  • Aufträge ohne Fertigstellung erscheinen gesondert als nicht eingeplant
  • Soll-Punkte aller sieht die Leitung, Techniker:innen sehen ihre eigenen
  • Export als CSV-Datei

Gut zu wissen.

  • Patientensuche und nächster Termin nutzen die Patientendaten aus der Anbindung deines Praxisverwaltungssystems über cinify.
  • Neue Patient:innen, die noch nicht abgeglichen sind, legst du mit ihrer Patientennummer an. Der nächste Datenabgleich ergänzt die Akte.
  • Es gibt eigene Rollen für Laborleitung und Zahntechniker:in. Zuweisen, Aufwandspunkte, Kapazität und Löschen liegen im Standard bei Laborleitung, Admin und Inhaber:in. Die Rechte lassen sich je Rolle anpassen.
  • Labor-Rollen sehen im Standard nur die Angaben auf dem Laborzettel, etwa Name und Patientennummer, aber keine Patientenakten. Die Patientensuche beim Anlegen zeigt ihnen erst Treffer, wenn die Praxis das Recht dafür freigibt.
  • Techniker:innen ohne eigenen Zugang legt die Laborleitung direkt als Spalte auf dem Board an.
  • E-Mails zu @-Erwähnungen enthalten den Nachrichtentext und den Namen der Patient:in.
  • In der Auslastung zählen nur offene Aufträge mit ihren Aufwandspunkten. Aufträge mit dem Status Fertig oder Eingesetzt belegen keine Kapazität mehr.
  • Ein Statuswechsel kann eine Automation starten, wenn die Praxis eine eingerichtet hat.

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